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Foodora und Deliveroo Fahrer_innen protestieren in Berlin

Foodora und Deliveroo Fahrer_innen protestieren in Berlin

engl./dt. mit dt. UT

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8 min

| 2018 |

hits: 1562

Am 24.01. 2018 haben Fahrer_innen von Foodora and Deliveroo in Berlin erneut gegen ihre prekären Arbeitsbedingungen protestiert. Sie müssen fast alle Reparaturkosten selbst bezahlen, was auch dazu führt, dass viele mit nicht verkehrsicheren Fahrädern durch die Stadt fahren, weil sie sich die Reparaturkosten nicht leisten können. Am Mittwoch warfen sie einen Haufen gebrauchter Fahrradteile vor das Delivery Hero Büro in Mitte, um dagegegen zu protestieren.

"Ich denke einige von euch Fahrern könnten locker ihr eigenes Fahrad komplett auf diesen Haufen werfen, runtergefahren wie es ist. (...) Foodora zwingt uns, mit unseren kaputten Fahrädern durch die Gegend zu fahren, bis wir uns die Reparaturkosten langsam und mühsam eingesammelt haben. (...) Foodora riskiert damit nicht nur unsere Sicherheit und unsere Gesundheit, sondern im schlimmsten Fall sogar unser Leben." (aus dem Video)

Derzeit finden überall auf der Welt Proteste von Fahradkurier_innen statt: Am 1. Januar 2018 haben Deliveroo Fahrer_innen in Haarlem gestreikt und konnten den Deliveroo Service für ein paar Stunden lahmlegen. In Hong Kong haben diese Woche hunderte Deliveroo Fahrer_innen gestreikt und es damit geschafft, eine neue Verschlechterung ihrer Arbeitsbedigungen abzuwenden.
Hier ein Artikel über den Streik in Hong Kongwknews.org/project/2/1/1644
 

team: labournet.tv und Gege

Tags: Gig Economy

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