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Der laute Frühling

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Der laute Frühling

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kollektive Wege aus der Klimakrise

Wie könnte eine Gesellschaft aussehen, die in der Lage ist, den Klimawandel aufzuhalten? Und wie können wir sie aufbauen?

Der Film beginnt mit der Frage weshalb die CO2 Emissionen seit dem Beginn der UN Klimakonferenzen nicht weniger sondern mehr geworden sind. Warum haben wir 30 Jahre verloren?
Wir bitten Wissenschaftler_innen die Konsequenzen eines weiterhin unbegremsten Klimawandels zu beschreiben: wo stehen wir heute? Und wo stehen wir 2050 im business-as-usual Szenario?

In der zweiten Hälte des Film gehen es um den in der Klimabewegung vielbeschworenen Systemwandel. Wir malen eine konkreten Vorschlag auf die Leinwand. 
Der Film möchte der Debatte innerhalb der globalen Klimabewegung Erkenntnisse aus den Erfahrungen der Arbeiter_inenbewegung zur Verfügung stellen.

Kinostart: Anfang 2022

Leider ist der Film noch nicht ausfinanziert. Bitte helft uns mit dem Rest, indem ihr direkt auf das Vereinskonto spendet:

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Stichwort: The Loud Spring

 

Seit Beginn der UN Klimakonferenzen 1992 sind die jährlichen CO2 Emissionen nicht gesunken, sondern um 60% gestiegen. Trotz immer lauter werdenden Stimmen, Protesten und Warnungen. Warum?

In der Klimabewegung setzt sich zwar mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass Kapitalismus und Klimaschutz unvereinbar sind, es fehlt aber eine konkrete politische Vorstellung davon, wie wir einen Systemwandel herbeiführen können. The Loud Spring skizziert, wie die tiefgreifende Veränderung, die wir brauchen, aussehen könnte.

In einer Situation in der das öffentliche Bewußtsein für die drastischen Konsequenzen des Klimawandels rapide wächst, lenkt The Loud Spring die Aufmerksamkeit auf den Elefanten im Raum: woher kommt die politische Macht, um die Dinge tatsächlich zu ändern? 

Im September 2020 haben wir bei einer Ende Gelände Aktion im Rheinland gedreht, bei der Aktivist_innen die Braunkohle Infrastruktur blockiert haben. Eine von ihnen, Sina Reisch sagte im Interview:

"Wir akzeptieren nicht, dass all diese fossilen Brennstoffe das Privateigentum von Unternehmen sind, die sie verbrennen und den Planeten für den Rest der Menschheit zerstören."

Einer der Wissenschaftler, die wir für den Film interviewt haben, ist Simon Pirani. Er hat ein Buch über die Geschichte der fossilen Brennstoffe geschreiben: "Burning Up - A Hstory Of Fossil Fuel Consumption". Wir haben ihn gefragt, wieso wir die Produktion nutzloser Güter nicht eindämmen. Seine Antwort: "Because we're not in charge!" ("Weil wir keine Entscheidungsgewalt haben!")

Im Juli 2021 haben wir Julia Steinberger Professorin für Soziale Ökologie und Ökologische Ökonomie (Social Ecology & Ecological Economics) in Lausanne interviewt. 
Sie spricht darüber, dass Politiker_innen wahrscheinlich nicht bewusst ist, was auf den Spiel steht.

2014 veröffentlichte der Ingenieur Philipp Bihouix "The Age Of Low Tech" wo er beschreibt, wie Frankreich eine Low-tech Nation und damit nachhaltiger werden könnte.

Wir haben ihn gefragt, warum und in welchem Ausmaß das gegenwärtige ökonomische System nicht nachhaltig ist.

Michael Hillebrandt ist pensionierter Lehrer und seit 2009 einer der externen Unterstützer der GoG, der regelmäßig an den wöchentlichen Treffen der Gruppen teilnimmt. In diesem Interviewausschnitt antwortet er auf die Frage, was in der heutigen politischen Lage zu tun sei. Er formuliert seine Überzeugung, dass es unabdingbar sei, "um die Köpfe derer zu kämpfen, die jetzt der AfD nachlaufen".

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