Mall Of Shame - Stand der Dinge 2015

englisch mit dt. UT | 5,25 min | 2015 | hits: 5

Ein Update zum Kampf der um ihren Lohn geprellten rumänischen Bauarbeiter in Berlin, vom Februar 2015. Die Arbeiter hatten im Sommer und Herbst 2014 für knapp 6 Euro die Stunde und ohne Vertrag auf der Baustelle des Einkaufszentrums "Mall Of Berlin" am Potsdamer Platz gearbeitet.

Seitdem kämpfen sie zusammen mit der FAU um den Lohn, der ihnen vorenthalten wurde. Die Spenden, die die FAU gesammelt hat, um Essen und Unterkunft für die Kämpfenden zu finanzieren, geht langsam zur Neige. Dazu kommt, dass zwei der Geprellten keine neuen Anstellung am Bau finden, weil sie sich im Kampf exponiert haben und ihre Gesichter bekannt geworden sind.  Sie wollen in Berlin eine Schmuckwerkstatt eröffnen um sich zu finanzieren und den Kampf fortführen zu können. Wenn ihr ihnen dabei helfen wollt, hier das Spendenkonto: Alex Mitchell, Verwendungszweck "Schmuck" IBAN: DE16 1005 0000 1063 2002 76

"Der Bau der „Mall of Berlin“ soll nach rbb-Angaben ca. eine Milliarde Euro gekostet haben. In Auftrag gegeben wurde er von der HGHI Leipziger Platz GmbH, die Ausführung übernahm eine „Arbeitsgemeinschaft Leipziger Platz N° 12“ unter Geschäftsführung der inzwischen insolventen Fettchenhauer Controlling und Logistic GmbH. Direkt verantwortlich für den Lohnbetrug sind die Subunternehmen Metatec-Fundus GmbH & Co. KG aus Berlin-Kreuzberg sowie openmallmaster GmbH aus Frankfurt am Main, jedoch liegt die Hauptverantwortung für die Zustände auf der Baustelle bei der „Arbeitsgemeinschaft“ und letztlich beim Auftraggeber." (FAU)

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