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Lehrer_innenstreik und Frühlingsoffensive in Chicago

Lehrer_innenstreik und Frühlingsoffensive in Chicago

englisch mit dt. UT

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29 min

| 2016 |

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Am 1. April 2016 rief die Lehrergewerkschaft von Chicago (Chicago Teachers Union, CTU) zu einem eintägigen Streik auf, der von zahlreichen Mobilisierungen anderer Organisationen in der ganzen Stadt begleitet wurde. Die Proteste richteten sich u.a. gegen zurückgehaltene staatliche Gelder für Bildung und soziale Dienste, gegen Polizeirepression, gegen niedrige Löhne in Fast-Food-Restaurants.

Diese sogenannte "Chicagoer Frühlingsoffensive" wurde getragen von Aktivist_innen von Fight for 15 McDonald’s, die für 15 Dollar Stundenlohn bei McDonald’s kämpfen, der Studierendengewerkschaft von Chicago (Chicago Students Union, CSU), Black Lives Matter (Schwarze Leben zählen), die gegen Polizeirepression gegen Schwarze kämpfen, von Arbeiter_innen im öffentlichen Verkehr (Busfahrer_innen etc.), von Angestellte der Universitäten Northeastern Illinois University und Chicage State University sowie von städtischen Fachschulen (colleges) in Chicago, von Arbeiter_innen vom Flughafen O’Hare sowie des Lebensmittelherstellers Nabisco und anderen.

Während der Streikaktionen und anderen Mobilisierungen interviewte Laborbeat verschiedene Aktivist_innen und Unterstützer_innen, die ihre Wut ausdrücken, ihre Forderungen vorbringen oder einfach erklären, wie ein Leben mit niedrigen Löhnen, schwerer Arbeit, drohender Arbeitslosigkeit oder rassistischer Diskriminierung aussieht.

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