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Streik

Streik

russisch mit engl. UT

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82 min

| 1925 |

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Sergei Eisensteins erster Kinofilm spielt im Jahr 1912 im zaristischen Russland. Die Demütigungen der Arbeiter durch geringe Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen entladen sich in einem erbitterten Streik. Die Arbeiter haben keine Gewerkschaft, aber sie sind organisiert und verfügen über eine Druckmaschine. Ihr Streik wird mit allen Mitteln bekämpft: durch Spitzel, Provokateure und am Ende durch Soldaten. Schon in diesem Film (gedreht ein Jahr vor dem berühmten "Panzerkreuzer Potemkin") erscheinen alle Stilelemente, die Eisenstein zu einem epochalen Filmemacher werden ließen. So etwa die "Montage der Attraktionen", die den Zuschauer durch schockartige Montage politisch agitieren soll. So wird z.B. in die Szene der Erschießung von Arbeitern durch zaristische Soldaten die Schlachtung von Rindern im Schlachthaus hineingeschnitten. Aber auch die Dynamik der Bilder und die dramatischen Kameraperspektiven machen "Streik" zu einem der atemberaubendsten Stummfilme.

"Eisensteins experimentelles Filmemachen verzichtet auf Stars, Helden und eine kohärente Stroyline. Statt dessen sind wir mit der für den Regisseur typischen Intensität konfrontiert, die vor allem über den Schnitt und die extremen Kamerapositionen erreicht werden." ("Working Stiffs, Union Maids and Riff-Raff" von Tom Zaniello)

team: Sergei Eisenstein

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