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Ein Job, den ich gerne machen kann

Ein Job, den ich gerne machen kann

englisch mit dt. UT

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9 min

| 2015 |

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Video über eine Frau, die für 8 US-Dollar (7,45 Euro) in der Stunde in einem Fastfood Restaurant in Philadelphia arbeitet und sich entschlossen hat, an der Kampagne "Fight for $15"  für einen Mindestlohn von 15 US-Dollar die Stunde teilzunehmen.

In der Kampagne "Fight for $15", die seit April 2012 läuft und in deren Rahmen immer wieder aufsehenerregende landesweite Streiktage durchgeführt werden, haben sich Arbeiter_innen aus verschiedenen Branchen aus dem Billiglohnbereich zusammengetan. Neben Menschen die in der Fast Food Industrie arbeiten, Verkäufer_innen, Erzieher_innen, Pflege- und Putzdienste, Bauarbeiter_innen und Flughafen-Mitarbeiter_innen.

Es gibt auch einige Etappenerfolge: Walmart hat vor kurzem den Mindestlohn im Unternehmen auf 9 US-Dollar erhöht. Für Seattle wurde beschlossen, dass ab 2017 ein flächendeckender Mindestlohn von 15 US-Dollar gelten soll.

Die Fight for $15 Bewegung ist die größte Streikwelle von Niedriglohn Arbeiter_innen in den USA seit Jahrzehnten. Zwar wird sie stark von großen Gewerkschaften wie der SEIU und von kirchlichen Organisationen kontrolliert, sie wäre aber gleichzeitig undenkbar, ohne das reale Engagement der Arbeiter_innen an der Basis. (Siehe den Artikel "Whose Strike" des Kasama Projektes bei libcom).

"Kürzlich hat mein Manager versucht mich zu feuern. Weil ich lackierte Nägel hatte. Alle anderen in meiner Filiale hatten auch lackierte Nägel. Wir haben dieses Papier geschrieben, in dem wir sagen, dass wir Respekt fordern und dass es unser Recht ist, uns gewerkschaftlich zu organisieren ohne Vergeltung. 80% meiner Kolleg_innen unterschrieben es und wir gingen zu meinem Chef. Er sagte, er hätte mich nie gefeuert und ich hätte auch alleine zu ihm kommen und mit ihm reden können. - Er war vor allem verängstigt, weil sein Laden voll war mit Leuten, die sich gegen ihn stellten." (aus dem Video)

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